TEC: Schwierige Situation in der DG

In der DG gibt es leider nur ein einziges Büro der TEC. Die DG ist jedoch nicht für die TEC zuständig. Friedhelm Wirtz fragte Ministerpräsident Paasch (in der Plenarsitzung vom 18. Mai 2015) ob er eine Möglichkeit sieht, diese problematische Situation zeitnah in Namur anzusprechen.

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Sehr geehrter Herr Präsident,
sehr geehrte Mitglieder der Regierung, werte Kolleginnen und Kollegen,

Viele Familien, Schülerinnen und Schüler, Seniorinnen und Senioren, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nutzen – ganz im Sinne der Mobilitätspolitik – tagtäglich die öffentlichen Busse der TEC, sei es für Überlandfahrten oder den gemeindeinternen Transport. Nun ist in der Deutschsprachigen Gemeinschaft – im Gegensatz zu den französisch­sprachigen Gebieten der Wallonischen Region, wo die TEC über Außendienststellen verfügt – lediglich ein einziges Büro der TEC an­gesiedelt. Ob von Ouren oder Kelmis kommend, das Büro in Eupen ist zuständig für den gesamten Kundendienst in der DG. Will man von diesem Kundendienst profitieren, muss man unter Umständen lange Anfahrten und noch längere Wartezeiten in Kauf nehmen: eine unzu­frieden stellende und frustrierende Situation sowohl für die Nutznießer als auch für die zuständigen TEC-Mitarbeiter, die lediglich über eine veraltete Infrastruktur verfügen.

Obwohl die Deutschsprachige Gemeinschaft nicht für die TEC zuständig ist, ist meine Frage an Sie, Herr Ministerpräsident: Inwiefern sehen Sie eine Möglichkeit, sich zeitnah im Sinne der Bürgerinnen und Bürger der DG in Namur für eine Verbesserung dieser unzufrieden stellenden Situation stark zu machen, um möglicherweise Abhilfe zu schaffen?