Deutschsprachige Gemeinschaft als Krankenhausstandort

Nicht nur bei einer Fraktion, sondern bei allen politischen Gruppierungen der DG steht die Zukunft der Krankenhäuser ganz oben auf der Agenda. Die Standortsicherung unserer beiden Krankenhäuser ist essentiell. Denn die Einwohner der DG haben ein Recht auf eine medizinische Grundversorgung in ihrer Muttersprache. Doch ohne unsere Autonomie gäbe es in der DG keine zwei Krankenhäuser!

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Stellungnahme von Lydia Klinkenberg zur Interpellation zum Thema „Deutschsprachige Gemeinschaft als Krankenhausstandort“ am 29.6.2015

Die Interpellation umfasst u.a. folgende Fragen:

Wie sieht das künftige medizinische Dienstleistungsangebot aus?
Auf welche medizinischen Fachbereiche wird man infolge der Reform nicht mehr zurückgreifen können?
Unter welchen Voraussetzungen muss ein Patient aus der DG ggf. nach Lüttich oder weiter fahren?
Wird man sich dort an einen deutschsprachigen Facharzt wenden können?
Bezüglich Partnerkrankenhäuser:
Welche Ergebnisse liegen inzwischen hinsichtlich des Krankenhauses oder der
Krankenhäuser vor, die mit unseren Kliniken zusammenarbeiten? …

 

Lydia Klinkenberg antwortete:

… Fest steht: Nicht nur bei einer Fraktion, sondern bei allen politischen Gruppierungen der DG steht die Zukunft der Krankenhäuser ganz oben auf der Agenda. Die Standortsicherung unserer beiden Krankenhäuser ist essentiell. Denn die Einwohner der DG haben ein Recht auf eine medizinische Grundversorgung in ihrer Muttersprache. Doch ohne unsere Autonomie gäbe es in der DG keine zwei Krankenhäuser! Wir können es uns also nicht erlauben, in dieser Frage nicht mit einer Stimme zu sprechen. Und deswegen möchte ich noch einmal an alle Fraktionen dieses Hauses appellieren, so wie in unserer Resolution von 2014 vermerkt, gemeinsam – und mit Hilfe von Experten wie Antares – nach zukunftsträchtigen Lösungen für unsere Häuser zu suchen. Unsere Krankenhäuser dürfen nicht zum Politikum werden!