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Maßnahmen im Unterrichtswesen

Eine Bemerkung vorweg. In den Mehrheitsfraktionen haben wir uns die Aufgaben aufgeteilt. Mein Kolleg...

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Maßnahmen im Unterrichtswesen Beschulung von erstankommenden Schülern Rede zur Haushaltsanpassung Das zweite Schulbauprogramm Standortmarketing Ostbelgien Standortmarketing Ostbelgien Resolutionsvorschlag an die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft zur Förderung der Mehrsprachigkeit mit Vorrang für die drei Landessprachen Zustimmung zum Protokoll zum Übereinkommen über Zwangsarbeit Minister Mollers will Schülern auf politischer Ebene eine Stimme geben Lehrerpensionen PISA 2015: Ostbelgische Schüler fühlen sich wohl Kulturelle Bildung im Unterrichtswesen Situation im Internat des Zentrums für Förderpädagogik The March of the Living IZOM Europa PKW-Maut in Deutschland Altersteilszeit Europäischer Behindertenausweis Euregiobahn

Wahlprogramm – Kurzform

 

ProDG steht für

Bildung

  • die Fortführung und integrale Umsetzung des bildungspolitischen Gesamtkonzepts mit den dafür notwendigen Finanzmitteln
  • ein gutes und sozial gerechtes Schul- und Ausbildungswesen
  • die Förderung des Wohlbefindens und der gesamten Persönlichkeit eines jeden jungen Menschen
  • einen kostengünstigeren Zugang zum Unterricht (Studienbeihilfen, kostenloser Schwimmunterricht, kostengünstige Schülerbeförderung, kostenlose eintägige sportliche und kulturelle Aktivitäten)
  • die konsequente Förderung der Mehrsprachigkeit
  • zusätzliche Maßnahmen, um ein Ausufern von privaten Nachhilfestunden und Hausaufgabenhilfe zu vermeiden
  • eine verlängerte gemeinsame Ausbildung aller Kinder in heterogenen Klassenverbänden
  • die Umsetzung von kompetenzorientierten Rahmenplänen, damit der Übergang von der Primar- zur Sekundarschule besser gelingen kann, die wesentlichen Grundfertigkeiten in den Vordergrund des Unterrichts gerückt werden (“weniger ist mehr”) und der Leistungsdruck abgefedert werden kann.
  • zusätzliche Unterstützungsangebote für Schulen und Lehrpersonen, die zur Entlastung von Kindergärtnern, Lehrpersonen und Erziehern führen
  • die Unterstützung des neu geschaffenen Dienstes zur Unterstützung der gesunden Entwicklung von Kindern und Jugendlichen (ehemalige PMS-Zentren, DKF, Gesundheitszentren)
  • eine Stärkung der Eigenverantwortung von Schulen
  • die integrale Umsetzung des Förderdekrets und die Einstellung von qualifizierten Förderlehrern in den Regelschulen
  • den Ausbau der Unterstützungsangebote des neu geschaffenen Zentrums für Förderpädagogik
  • die gezielte Unterstützung und individuelle Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Lernschwächen und Hochbegabungen
  • die Einstellung zusätzlicher Kindergärtner und Lehrpersonen
  • angemessene Klassengrößen
  • moderne Schulinfrastrukturen und Ausstattungen
  • die Aufwertung der technischen Ausbildung in Schulen und ZAWM
  • den Aufbau eines technologischen Ausbildungszentrums am Standort des Technischen Instituts in St.Vith für TI, ZAWM und Holzkompetenzzentrum (nach dem Vorbild des neuen Campus am Standort von RSI, ZAWM und ADG in Eupen)
  • den Kampf gegen Mobbing in Schulen die Förderung des Schulsports
  • die Förderung von Kultur (Theaterpädagogik, Kunst, Tanz, Musik, Literatur etc.) in Schulen
  • die Förderung der Informations- und Medienkompetenz in Schulen auf der Grundlage des neu entwickelten Leitfadens
  • eine verbesserte politische Bildung (Bürgerkunde) in allen Schulen einen besseren Dialog zwischen Schule und Familie
  • die Förderung einer maximalen Durchlässigkeit zwischen allen Ausbildungsformen
  • die Einführung neuer Brückenqualifikationen (Qualiflex, Einstiegsqualifizierungen) für junge Menschen, die nicht über die notwendige Ausbildungsreife verfügen
  • neue Maßnahmen gegen Schulversagen und Lehrabbrüche
  • die integrale Umsetzung des neuen Konzepts zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund im Schulwesen (Sprachkurse, Immersionsprogramme, Reform des Dekrets für neu ankommende Schüler etc.)
  • die Einführung von Middle-Managementstrukturen im Grundschulwesen (nach dem Vorbild der Sekundarschulen), u.a. um Schulleitungen zu entlasten, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren und die Teamarbeit zu unterstützen
  • eine Reform der Lehrerausbildung an der Autonomen Hochschule (verlängerte Ausbildung, mehr Praxisanteile, mehr Austauschprogramme, Einführung einer begleiteten Berufseinstiegsphase für Junglehrer etc.)
  • eine grundlegende Reform aller Dienstrechte (Entbürokratisierung)

Wirtschaft und Beschäftigung

  • die Unterstützung von Sensibilisierungsaktionen zur Berufsorientierung und Berufswahlvorbereitung
  • die Entwicklung eines Konzeptes zur Sensibilisierung von Mädchen bzw. Frauen für handwerkliche und technische Berufe
  • die weitere Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen allen Ausbildungsanbietern in der DG
  • ein qualitativ hochwertiges und bedarfsorientiertes Aus- und Weiterbildungsangebot für Arbeitsuchende und für Arbeitnehmer/innen sowie eine gezielte finanzielle Unterstützung dieser Angebote durch die öffentliche Hand
  • eine möglichst integrierte Vermittlungsarbeit
  • die Förderung bedarfsgerechter Betreuungs- und Schulungsangebote für Risikogruppen. Dazu gehören insbesondere ältere Arbeitsuchende, Langzeitarbeitslose, Arbeitsuchende mit Migrationshintergrund, Personen mit multiplen Vermittlungshemmnissen, Schul-, Ausbildungs- und Studienabbrecher
  • die Umsetzung der Jugendgarantie in der Deutschsprachigen Gemeinschaft
  • die Unterstützung von Weiterbildungen für diejenigen Personen, die sich tagtäglich um die Betreuung und Vermittlung von Arbeitsuchenden bemühen
  • die langfristige Absicherung des neu eingestellten Jobcoaches beim Arbeitsamt der DG
  • die langfristige Absicherung des neu geschaffenen proaktiven Unternehmensservice beim Arbeitsamt der DG
  • die Förderung des Lebenslangen Lernens und die Unterstützung bei der Aus- und Weiterbildung von Arbeitnehmer/innen, insbesondere auch von älteren Arbeitnehmer/innen
  • Maßnahmen zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • die Erarbeitung eines Systems zur Anerkennung von in nicht-formalen und informellen Lernkontexten erworbenen Kompetenzen im Rahmen des vom Parlament verabschiedeten Qualifikationsrahmens für die Deutschsprachige Gemeinschaft
  • die zeitnahe Übertragung aller im Rahmen der 6. Staatsreform übertragenen Zuständigkeiten im Bereich Beschäftigung von der Wallonischen Region an die Deutschsprachige Gemeinschaft und die Ausgestaltung dieser neuen Zuständigkeiten und Einsetzung der damit verbundenen finanziellen Mittel unter Berücksichtigung der hiesigen Wirtschafts- und Arbeitsmarktstruktur

Familienpolitik

  • die Schaffung ausreichender und qualitativ hochwertiger Betreuungsplätze für Kleinkinder Verbesserung der Bedingungen für die Ausübung des Berufes der Tagesmutter Systematische Erfassung des Bedarfs an Betreuungsplätzen
  • Weiterentwicklung der Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für das in der Kinderbetreuung tätige Fachpersonal
  • Weiterentwicklung der außerschulischen Betreuung
  • Unterstützung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beim Wiedereinstieg in den Beruf durch angepasste Kinderbetreuungsangebote
  • Unterstützung des betrieblichen Engagements im Bereich der Kinderbetreuung
  • Förderung des Auf- und Ausbaus von Anlaufstellen für Familien
  • Förderung des Aufbaus eines dienstübergreifenden Netzwerks zur besseren Begleitung und
  • Unterstützung der Familien in vielfältigen Problemsituationen
  • Verbesserung der sozial-psychologischen und gesundheitlichen Betreuung der Kinder und Jugendlichen sowie deren Familien
  • Eltern Orientierung bei der Auswahl der Angebote für Familien geben
  • Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern
  • Verringerung der Schulkosten
  • Bekämpfung der Armut in der DG: gesellschaftspolitisches Gesamtkonzept
  • Schaffung eines vereinfachten und sozialgerechten Regelwerkes für die Auszahlung des Kindergeldes
  • Familienfreundlichkeit der Arbeitgeber würdigen

Politik für Menschen mit einer Behinderung

  • Realisierung des Aktionsplanes der DG zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung
  • Weiterentwicklung der Angebote der Dienststelle für Personen mit Behinderung
  • Frühe Hilfen und Frühförderung bedarfsgerecht ausbauen
  • Anerkennung der Gebärdensprache weiter vorantreiben

Soziales

  • Weiterentwicklung der Vernetzung aller Akteure im Sozialbereich
  • Soziale Treffpunkte festigen und inhaltlich weiterentwickeln
  • Solidarwirtschaft: Weiterentwicklung des sozioprofessionellen Eingliederungsweges

Jugendhilfe

  • Ausbau der Präventionsmaßnahmen vor allem zum Thema Drogen, Alkohol und Sucht im Allgemeinen
  • Weiterentwicklung der ambulanten Hilfen für Familien mit erheblichen Erziehungsproblemen Anpassung der stationären Angebote an den Bedarf der gefährdeten Kinder und Jugendlichen Wirkung von Jugendhilfemaßnahmen qualitativ bewerten und quantitativ messen
  • Vertiefung der Zusammenarbeit der Akteure aus dem Jugendhilfebereich fördern
  • Prävention von sexuellem Missbrauch
  • Anwerbung von neuen Pflegefamilien
  • Weiterentwicklung der im Rahmen der Staatsreform übertragenen Befugnisse in den
  • Bereichen Jugendstrafrecht und Justizhaus

Integration ausländischer Mitbürger

  • Verabschiedung eines Integrationsdekretes für die DG Schaffung einer Anlaufstelle für Integrationsthemen Integration durch Sprachkurse fördern
  • Interkulturelle Kompetenz der Dienste und Organisationen weiterentwickeln
  • Rassismus und Diskriminierung bekämpfen

Seniorenpolitik

  • Schaffung guter Rahmenbedingungen für Gesundheitsförderung und Prävention im Alter
  • Förderung des ehrenamtlichen Engagements von und für Senioren
  • Erhalt und Ausbau der Freizeit-, Bildungs-, Kultur- und Begegnungsangebote für ältere Menschen
  • Arbeitsmarkt für ältere Arbeitnehmer attraktiv gestalten
  • Sensibilisierung der Bürger für die Themen Wohnberatung und Wohnungsanpassung Bekanntmachung und Aufbau neuer und alternativer Wohnformen für ältere Menschen Altersgerechte Gestaltung des öffentlichen Raums und Aufbau einer seniorengerechten Nahversorgungsinfrastruktur
  • Förderung der Entwicklung von Quartierskonzepten
  • Erhalt und Weiterentwicklung der vielfältigen Mobilitätsangebote für ältere Menschen
  • Förderung des Zusammenhalts der Generationen
  • Schaffung einer Austauschplattform für kommunale Seniorenbeiräte
  • Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit zum Thema „Altwerden“
  • Stärkung und Weiterentwicklung von Eudomos – Ihr häuslicher Begleitdienst
  • Systematische Erfassung des Pflege- und Betreuungsbedarfs der Senioren
  • Ausbau von Kurzeitpflege-, Tagespflege- sowie Alten- und Pflegewohnheimplätzen
  • Ausbau der häuslichen Hilfen
  • Förderung des Aufbaus von kleinräumigen Betreuungs- und Pflegestrukturen für Menschen mit einer Demenzerkrankung und Aufbau eines Expertise-Zentrums zur Demenz
  • Ausbau von niedrigschwelligen Betreuungsangeboten wie Tagesbetreuung oder Nachbarschaftshilfen
  • Aufwertung der Pflegeberufe
  • Weiterentwicklung der Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige

Gesundheitspolitik

  • Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention
  • Vorbereitung zu Schaffung eines mobilen Teams im Bereich der psychischen Gesundheit von Senioren
  • Stabilisierung unserer beiden Krankenhäuser
  • Schaffung einer langfristigen Planung für den Gesundheitsstandort DG
  • Kampf gegen Hausärztemangel und Fachkräftemangel im Pflegebereich

Kultur

  • eine vielfältige Kulturlandschaft, in der professionelle Kulturträger und die Amateurkunst ihren Platz haben
  • einen verbesserten Zugang zur Kultur für alle Menschen – unabhängig von ihrer sozialen Herkunft
  • den Abbau des Verwaltungsaufwandes bei Vereinen und Kulturschaffenden
  • die Ausarbeitung von Angeboten in Schulen in Zusammenarbeit mit der Amateurkunst, den kreativen Ateliers sowie den entsprechenden Verbänden

Das Ehrenamt

  • die Aufwertung und Stärkung des Ehrenamtes
  • die Entwicklung einer Anerkennungskultur des Ehrenamtes die Einführung einer Ehrenamtskarte
  • die Zertifizierung von ehrenamtlichem Engagement
  • die Durchführung von bewusstseinsbildenden Aktionen

Tourismus

  • die Stärkung des Tourismusstandortes „Ostbelgien“
  • die Umsetzung des Tourismusleitbildes Ostbelgien 2025
  • eine bessere Bewerbung der Kulturangebote zu touristischen Zwecken

Jugend

  • eine größtmögliche Beteiligung der Jugendlichen an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen, damit die Interessen der Jugendwelt eine ausreichende Berücksichtigung finden
  • flächendeckende Angebote der offenen Jugendarbeit
  • die Unterstützung der wertvollen Arbeit von Jugendvereinigungen
  • eine stärkere Förderung von Jugendaustauschprogrammen in Europa

Sport

  • die Ausarbeitung von Aktionen zur Förderung des Breitensports unter aktiver Einbeziehung von Partnern aus der Jugendarbeit, der Erwachsenenbildung und dem Sozialbereich
  • die Einrichtung von weiteren Leistungszentren

Medien

  • ein möglichst vielfältiges Medienangebot in der DG
  • die Unterstützung des BRF als öffentlich-rechtliche Rundfunk- und Fernsehanstalt, verbunden mit organisatorischen Reformen
  • die Umsetzung des Leitfadens Medien- und Informationskompetenz

Umwelt- und Klimaschutz

  • eine konsequente Umsetzung des Vorhabens, aus der DG eine Modellregion in Sachen Klimaschutz zu machen
  • Passivhausstandard bei Neubauten und Niedrigenergiestandard bei Renovierungen von Gebäuden
  • einen Leitfaden für nachhaltiges Bauen, damit alle, die von der DG Zuschüsse für Infrastrukturvorhaben erhalten, die denkbar niedrigsten Energiestandards einhalten
  • die gezielte Bezuschussung von Energiesparmaßnahmen (Isolierung, Fenster, Heizungssteuerung, alternative Energiequellen, usw.) in Vereinslokalen, sozialen Einrichtungen, Schulen und Kirchen
  • die Aufklärung über die Bedeutung von nachhaltiger Entwicklung und Umwelt- sowie Klimaschutz (z.B. in der Schule)

Finanzen

  • eine nachhaltige Finanzpolitik
  • ab 2015 (inklusive) ausgeglichene Haushalte nach den Kriterien des Hohen Finanzrates eine Obergrenze von 15% des Jahreshaushaltes für Infrastrukturausgaben inklusive aller Ratenrückzahlungen für alle Formen von Schulden
  • den weiteren konsequenten Abbau der Verschuldung der DG
  • eindeutige finanzpolitische Prioritäten zugunsten von Bildungs- und Sozialpolitik
  • Bescheidenheit im Umgang mit Steuergeldern

Ein Belgien der vier Regionen

  • eine DG als gleichberechtigte Gemeinschafts-Region in Belgien
  • die Übertragung der Zuständigkeiten Raumordnung, Wohnungsbau, Beschäftigung und Provinz von der Wallonischen Region an die DG
  • die Übertragung eines Großteils der in der DG erhobenen Provinzsteuer (+/- 16 Millionen Euro pro Jahr)
  • eine garantierte Vertretung der DG in der Kammer, im Senat und im Europäischen Parlament den Zusammenhalt Belgiens Europa

Europa

  • Frieden, Freiheit und Stabilität in einer handlungsfähigen EU
  • einen starken, krisenbeständigen Euro und eine strenge Bankenaufsicht
  • Transparenz, effizientere EU-Strukturen und Bürokratieabbau sowie Korruptionsbekämpfung eine starke EU in der Welt
  • eine starke DG in einem Europa der Regionen und die Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
  • den Schutz unserer Landschaft und der natürlichen Ressourcen, gesunde Lebensmittel und die Förderung landwirtschaftlicher Betriebe
  • einen starken Mittelstand und die Bekämpfung eines Europas der Lobbyisten ein sozialeres Europa der Chancen und Perspektiven
  • einen überparteilichen Vertreter im Europäischen Parlament, der für die gesamte DG mit einer Stimme spricht
  • ein demokratischeres Europa, das die Bürgerinnen und Bürger einbezieht

Unsere Leitlinien: ZUHÖREN. ABSTIMMEN. BEWEGEN.

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