ProDG-Vorstand bezieht Stellung zu Aussagen im wallonischen Parlament

Der Vorstand von ProDG hat am Mittwochabend die Aussagen einiger wallonischer Abgeordneten scharf kritisiert, die die deutschsprachigen Belgier kürzlich auf einer gemeinsamen Kommissionssitzung mit deutschsprachigen Parlamentariern als „deutschsprachige Wallonen“ bzw. die DG als „integralen Bestandteil der Wallonie“ bezeichnet hatten.

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Der Vorstand von ProDG hat am Mittwochabend die Aussagen einiger wallonischer Abgeordneten scharf kritisiert, die die deutschsprachigen Belgier kürzlich auf einer gemeinsamen Kommissionssitzung mit deutschsprachigen Parlamentariern als „deutschsprachige Wallonen“ bzw. die DG als „integralen Bestandteil der Wallonie“ bezeichnet hatten.

Solche Aussagen zeugten davon, dass einige wallonische Abgeordneten offenkundig die Geschichte der DG und die sprachlich-kulturellen Besonderheiten des Gebietes deutscher Sprache komplett ignorierten. Das sei bedauerlich und wenig hilfreich für die laufenden Verhandlungen zwischen den Regierungen der DG und der WR. Man verstehe sich hierzulande als „deutschsprachige Belgier und Europäer“ aber nicht als „Wallonen“. Der Vorstand ermunterte die Regierung der DG die Verhandlungen mit der WR zur Übertragung weiterer Zuständigkeiten an die DG weiterhin zielstrebig in einem Klima gegenseitigen Vertrauens und Respekts voranzutreiben.