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ProDG fordert Verbot von Geoblocking

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Filme online schauen? Eine schöner Service, wenn man ihn denn nutzen kann. Wer hatte nicht schon einmal das Problem, dass ein Online-Abonnement in Belgien nicht nutzbar ist oder auch, dass in Belgien abgeschlossene Abos auf Reisen nicht zugänglich sind?

Letzteres wurde im Dezember 2015 aufgegriffen. Die EU-Kommission hat einen Verordnungsentwurf verabschiedet, in dem das Geoblocking (geographische Zugangsbeschränkungen) zumindest teilweise angegangen wird.

Künftig sollen zuhause legal erworbene oder abonnierte Online-Inhalte auch in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union beansprucht werden können. Die Einzige Bedingung ist die, dass sich der Nutzer nur zeitweilig in einem anderen Mitgliedsstaat aufhält. So kann dann beispielsweise ohne Einschränkungen in den Ferien das Sport- oder Filmabo genutzt werden.

Diese Möglichkeit besteht zurzeit leider nicht. Dass dies eine Selbstverständlichkeit sein sollte, betonte nicht nur Andres Ansip – Vizekommissionspräsident der Europäischen Union und Kommissar für den digitalen Binnenmarkt – sondern auch einige seiner Kollegen. Zudem sprach er sich für ein generelles Verbot von Geoblocking aus. In Ostbelgien erleben wir das regelmäßig, zum Beispiel bei dem Versuch, deutsche TV-Beiträge im Netz anzuschauen. Der famose Satz „Dieser Inhalt ist in ihrem Land nicht verfügbar“ ist uns bestens bekannt.

Bei dem Erwerb von Amazon-Prime wird Ostbelgien also leider auch in naher Zukunft nicht auf die angebotenen deutschen Filme zugreifen können. Dennoch begrüßen wir den Vorstoß der EU ausdrücklich. Die Verordnung bezeichnet einen Schritt in die richtige Richtung. Nutzer können in den Ferien oder während Auslandsaufenthalten auf abonnierte Dienste zurückgreifen. Über die Verordnung hinaus würde uns allerdings wünschen, dass nicht nur Abonnements, sondern alle Dienste (auch nicht kostenpflichtig) grenzüberschreitend verfügbar sind. Speziell für sprachliche Minderheiten ist der Umstand diskriminierend, nicht auf ausreichend Informationen, Dokumentationen oder Filme in seiner Sprache zugreifen zu können. Dies gilt ebenso für Menschen die ins EU-Ausland gezogen sind.

Wir fordern unseren EU-Abgeordneten dazu auf, Geoblocking generell anzugehen und das Thema weiterhin zur Sprache zu bringen, damit es nicht bei einer einzelnen Verordnung bleibt und weitere Schritte unternommen werden. In Zeiten der EU und des sogenannten Informationszeitalters, sollten die Grenzen verbinden und nicht blockieren.

Der Vorstand der ProDG

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ProDG
ProDG16/10/2017 @ 22:58
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ProDG16/10/2017 @ 19:48
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ProDG16/10/2017 @ 18:59
Der Staat sollte sich davor hüten, den Eltern ein Erziehungsmodell aufzuzwingen. Seine Aufgabe besteht vielmehr darin, alle Eltern bestmöglich zu unterstützen, egal für welches Modell sie sich entscheiden. Die DG kann aber natürlich nur im Rahmen ihrer Befugnisse handeln. Und das tut sie. In den nächsten 3 Jahren werden 109 zusätzliche Kinderbetreuungsplätze geschaffen, um den absehbaren Bedarf in diesem Bereich abzudecken. Jedes Kind mit einem Betreuungsbedarf muss einen Betreuungsplatz erhalten! Ohne Wartelisten! Mit angepassten Öffnungszeiten. Und zu sozialverträglichen Tarifen. Vivant hat die Behauptung in den Raum gestellt, dass in Kinderkrippen und bei Tagesmüttern „die Psyche der Kinder missachtet“ werde. Damit sind wir nicht einverstanden. Viele Familien sind auf eine gut organisierte Kinderbetreuung angewiesen. Sie haben schlicht keine andere Wahl. Es ist nicht in Ordnung, ihnen deshalb ein schlechtes Gewissen einzureden. Es gehört zu unserer Verantwortung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.

Lesen Sie auch Lydia Klinkenbergs Stellungname zum aktuellen Thema Kinderbetreuung in ihrem Leserbrief unter folgendem Link: http://prodg.be/wp-content/uploads/2017/10/Leserbrief_Lydia.pdf
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ProDG
ProDG16/10/2017 @ 12:22
Wir wünschen allen Vorgesetzten einen schönen Tag der Chefs! Und möchten uns an dieser Stelle auch bei unserem Chef und Fraktionsvorsitzenden, Alfons Velz, für die tolle Zusammenarbeit bedanken! Auch allen Angestellten wünschen wir natürlich einen tollen Arbeitstag.
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ProDG
ProDG12/10/2017 @ 18:49
Die Deutschsprachige Gemeinschaft hat 80 % der Kosten für die Sanierung der #Schule in #Reuland übernommen. Gut angelegtes Geld! 👍🏻
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