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Pflegeversicherung

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Standpunkt der ProDG-Fraktion:

Die Informationslage zur Pflegeversicherung ist in unseren Augen zurzeit viel zu dünn. Denn weder kennen wir die konkreten finanziellen Auswirkungen einer Pflegeversicherung für die DG und ihre Bevölkerung, noch wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt wie die künftige Pflegeversicherung der Wallonischen Region aussieht, die am 1. Januar 2017 in Kraft treten soll, wenn man denn darüber nachdenken möchte, sich dieser anzuschließen.

Eine Studie aus dem Jahr 2003, die damals von der DG, der Wallonischen Region, der Französischen Gemeinschaft und der Französischen Gemeinschaftskommission bei den Universitäten Lüttich, Neu-Löwen und Brüssel in Auftrag gegeben wurde, zeigte beispielsweise auf, dass eine Pflegeversicherung nur auf föderaler Ebene administrativ und finanziell zu bewältigen wäre. Schließlich müssen den Bürgern, wenn man sie denn zur Kasse bittet, die Leistungen einer solchen Versicherung im Fall einer Pflegebedürftigkeit auch langfristig garantiert werden können und das trotz steigender Lebenserwartung. Natürlich sind seit der Studie 13 Jahre vergangen.

Aber klar ist, dass uns zurzeit keine konkreten Zahlen vorliegen. Es fehlt also jegliche Diskussionsgrundlage! Außerdem gibt es verschiedenste Modelle.

Im Moment sind wir nicht in der Lage abzuschätzen, welches Modell für die DG das interessanteste wäre. Berücksichtigen muss man jedenfalls, dass wir eine hohe Anzahl an Grenzgängern haben, die zum Teil in ihren Arbeitgeberländern in Pflegeversicherungen einzahlen.

Wir haben daher den Minister gebeten, die Sachlage mit der notwendigen Gründlichkeit zu prüfen und uns zeitnah über die Ergebnisse seiner Prüfung zu informieren. Dann sind wir gerne bereit über eine mögliche Einführung einer Pflegeversicherung zu diskutieren.

Mehr Infos

GE vom 10. Mai: Pflegeversicherung – Mehrheitsfraktionen fordern mehr Infos von der DG-Regierung

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ProDG
ProDG27/06/2017 @ 7:49
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ProDG26/06/2017 @ 9:44
Die Deutschsprachige Gemeinschaft übernimmt 60 % der Kosten (600.000 EUR) für die neue Halle in Heppenbach. Eine gute Entscheidung! 😊👍🏻
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ProDG23/06/2017 @ 17:50
Eine sinnvolle Initiative! 👍🏻
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ProDG23/06/2017 @ 12:01
Auf Einladung von König Philippe nimmt Minister Harald Mollers zur Zeit gemeinsam mit einer hochrangigen Delegation an einer zweitägigen Arbeitsreise in der Schweiz teil. Im Mittelpunkt des Interesses steht die duale Ausbildung, die ähnlich wie in Ostbelgien eine wertvolle Basis für eine erfolgreiche Berufskarriere ist und maßgeblich für die geringe Jugendarbeitslosigkeit verantwortlich ist. Mit dem Ziel, Inspirationen zur Weiterentwicklung des hiesigen dualen Systems zu finden, nimmt er an diesem wertvollen Erfahrungsaustausch teil. Im Rahmen der Arbeitsreise traf er gestern mit der Schweizer Bundespräsidentin Doris Leuthard zusammen. Außerdem stehen Treffen mit zahlreichen politischen Entscheidungsträgern aus der Schweiz, sowie mit Verantwortlichen von Ausbildungsunternehmen, Ausbildungszentren und Berufsschulen auf dem Programm.
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ProDG22/06/2017 @ 16:10
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