Zusatzausbildung in Förderpädagogik erfolgreich abgeschlossen

Kooperation im Unterrichtswesen

In Anwesenheit von DG-Bildungsminister Harald Mollers nahmen am 9. April insgesamt 39 Absolventinnen und Absolventen ein Diplom im Bereich der Förderpädagogik in Empfang. Hierzu absolvierten die teilnehmenden Grundschullehrer aus der DG und Luxemburg während zwei Studienjahren mehrere Schulungsmodule in der DG, in der Schweiz und in Luxemburg.

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Kooperation im Unterrichtswesen

In Anwesenheit von DG-Bildungsminister Harald Mollers nahmen am 9. April insgesamt 39 Absolventinnen und Absolventen ein Diplom im Bereich der Förderpädagogik in Empfang. Hierzu absolvierten die teilnehmenden Grundschullehrer aus der DG und Luxemburg während zwei Studienjahren mehrere Schulungsmodule in der DG, in der Schweiz und in Luxemburg.

Insgesamt 22 Lehrer aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft und 17 luxemburgische Pädagogen schlossen in dieser Woche in Luxemburg die dritte Auflage der Zusatzausbildung von 10 ECTS-Punkten (European Credit Transfer and Accumulation System) in Förderpädagogik erfolgreich ab. Hierzu eigneten sich die Teilnehmer in insgesamt acht Schulungsmodulen, die sich über zwei Studienjahre erstreckten, solides Fachwissen zum ThemaFörderpädagogik an. Die Module wurden in der DG, Luxemburg und der Schweiz abgehalten und beinhalteten Themen wie die Einführung in die internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) oder den Umgang mit anforderungsreichem Verhalten.

Die Zusatzausbildung im Bereich der Förderpädagogik richtet sich an Lehrer, die im Rahmen des Förderunterrichts in Förderschulen, in der Integration von Förderschülern in Primarschulen und in der niederschwelligen Förderung in Regelgrundschulen arbeiten oder zukünftig arbeiten wollen. In der Deutschsprachigen Gemeinschaft wird diese Zusatzausbildung bereits seit 2009 dank einer schweizer-belgischen Kooperation zwischen der Autonomen Hochschule in der DG und der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich angeboten. 2011 wurde die Zusammenarbeit durch die Beteiligung des SCRIPT (Service de Coordination de la Recherche et de l’Innovation pédagogiques et technologiques) und des EDIFF (Service de l’Education Différencié) auf das Großherzogtum Luxemburg erweitert.

Im Unterrichtswesen der Deutschsprachigen Gemeinschaft wird die Förderung von Schülern mit Beeinträchtigung, Anpassungs- oder Lernschwierigkeiten im Rahmen der weiteren Umsetzung des 2009 verabschiedeten Förderdekretes weiter ausgearbeitet und verbessert. So werden den Regelschulen in der DG ab September 2015 mehr finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, um Förderpädagogen einzustellen und somit förderpädagogische Ansätze in jede Schule zu bringen.