Stellungnahme der ProDG-Fraktion zum Vorschlag einer interparlamentarischen Resolution Klimapolitik

Am Montagabend hat der PDG-Abgeordnete Alfons Velz im Plenum einen Redebeitrag vorgetragen, wie die ProDG-Fraktion zu dem Resolutionsvorschlag der interparlamentarischen Klimapolitik Dok. 263/1 steht. 

Das föderale Parlament und die gliedstaatlichen Parlamente haben sich um eine gemeinsame, interparlamentarische Position Belgiens hinsichtlich der 24. Klimakonferenz der Vereinten Nationen, die vom 3. bis 14. Dezember 2018 in Katowice stattfinden wird, bemüht. 

Diese Resolution befasst eine Menge von politischen Vorhaben in vielen Lebensbereichen. Die belgische Position ist ambitioniert, was wichtig ist, denn die Auswirkungen des Klimawandels sind deutlich sichtbar. Die Zeit drängt und es muss unbedingt ein stärkeres Engagement her, damit schnellere konkretere Fortschritte sichtbar werden. 

Die aktuell global praktizierte Klimapolitik reicht nicht aus – das bezweifelt mittlerweile kein ernstzunehmender Politiker mehr.  

Die Weltgemeinschaft ist sich einig darüber, dass CO2-Emissionen bis 2050 auf praktisch null sinken müssen, um das Ziel zu erreichen, die Erderwärmung bestenfalls auf nur 1,5 Grad zu beschränken. Ein Land ist teilt diese Sicht der Weltgemeinschaft leider nicht mehr und ist aus dem Pariser Abkommen zurückgezogen: die USA. 

Es bleibt also noch viel Wegstrecke in der Weltgemeinschaft und vor allem viel konkrete Arbeit für Belgien und seine Teilparlamente. Die gemeinsame Position Belgiens trägt den Zielen des Pariser Abkommens nicht nur bei bei, sondern sie spricht sich sogar deutlich für noch stärkere Maßnahmen aus. 

Obwohl die gemeinsame Resolution sich auf sehr allgemeine Ankündigungen und Absichtserklärungen beschränkt, steht die ProDG Fraktion voll hinter diesem Resolutionsentwurf. 

Den ganzen Redebeitrag vom Montag, dem 19.11.2018 in Videoformat sehen Sie hier: https://youtu.be/z_FqSffcbrw?t=7987

Den vollständigen Redebeitrag von Alfons Velz als PDF haben wir Ihnen unten beigefügt.