Seniorendorfhaus Schönberg

Aktuelle Frage von Lydia Klinkenberg an Minister Mollers in der Plenarsitzung vom 18. November 2013

Seit dem 17. September verfügt Schönberg dienstags und donnerstags über ein Tagesbetreuungsangebot für bis zu 15 Senioren, die in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben möchten, aber den Tag nicht mehr alleine verbringen können. Es handelt sich um das erste Angebot dieser Art in unserer Gemeinschaft. Die drei ausgebildeten Fachkräfte und viele Ehrenamtliche bieten den Senioren in Schönberg ein individualisiertes Angebot mit gemeinsamen Aktivitäten wie Spaziergängen, Kaffeetrinken, Karten spielen, gemeinsamem Mittagessen … und helfen so, Vereinsamung im Alter vorzubeugen. Aufgrund des Vorbildcharakters dieses Projekts stellen sich mir folgende Fragen:

1. In welchem Umfang hat sich die Deutschsprachige Gemeinschaft an diesem Modellprojekt beteiligt?

2. Wie viele Senioren nehmen das Angebot zurzeit wahr?

3. Inwiefern unterstützt die Regierung die Übertragung dieses Konzepts, an dem die verschiedensten Partner und die Dorfgemeinschaft Schönberg beteiligt sind, auf andere Ortschaften der Deutschsprachigen Gemeinschaft?

Antwort des Ministers Mollers:

Zu 1.: Die Deutschsprachige Gemeinschaft hat mit den Trägern einen Vertrag über eine Laufzeit von zunächst drei Jahren (ab der Eröffnung des Hauses) abgeschlossen, der vorsieht, dass die DG zur Bestreitung der Personalkosten der Familienhilfe VoG einen Pauschalzuschuss von 86.000 EUR gewährt, also monatlich knapp 2.390 EUR.

Zu 2.: Zurzeit (Stand 04. Nov. 2013) sind für den Dienstag 5 bis 6 Personen und für den Donnerstag 9 Personen eingeschrieben.

Zu 3.: Sollte sich das Konzept als tragfähig und sinnvoll erweisen – auch aus pflegerischer Sicht – und auf eine positive Resonanz bei den Senio­rinnen und Senioren stoßen, dann wird sich die Regierung der DG einer Ausdehnung auf andere Gemeinden sicherlich nicht verschließen.

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