Oliver Paasch vermittelt im Protest gegen Bauprojekt am Kaperberg

Staatsarchiv, Gebäuderegie und Anwohner an einen Tisch bringen

Im Streit um den geplanten Anbau des Staatsarchivs am ehemaligen Parlamentsgebäude am Eupener Kaperberg hat Ministerpräsident Oliver Paasch entschieden, eine Vermittlerrolle einzunehmen. Die DG habe ein Interesse am Gelingen dieses Projektes, das der PDS als der größten Sekundarschule zusätzlich zur neu errichteten und fertiggestellten Aula weiteren, dringend benötigten Raum für Klassen usw. schaffen werde, so Paasch.

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Staatsarchiv, Gebäuderegie und Anwohner an einen Tisch bringen

Im Streit um den geplanten Anbau des Staatsarchivs am ehemaligen Parlamentsgebäude am Eupener Kaperberg hat Ministerpräsident Oliver Paasch entschieden, eine Vermittlerrolle einzunehmen. Die DG habe ein Interesse am Gelingen dieses Projektes, das der PDS als der größten Sekundarschule zusätzlich zur neu errichteten und fertiggestellten Aula weiteren, dringend benötigten Raum für Klassen usw. schaffen werde, so Paasch.

Wenngleich die DG keinerlei Entscheidungsbefugnis in dieser Frage habe – das Staatsarchiv untersteht dem Föderalstaat, Bauherr am Kaperberg ist nicht die DG sondern die belgische Gebäuderegie, für die Baugenehmigung sind die Stadt Eupen und die Wallonische Region zuständig – will Paasch zwischen den beteiligten Parteien vermitteln und nahm diesbezüglich bereits Kontakt auf zum Chef der belgischen Gebäuderegie, Laurent Vrijdags, zur Leiterin des Staatsarchivs Eupen, Els Herrebout, zum Bürgermeister der Stadt Eupen, Karl-Heinz Klinkenberg, sowie auch zum Sprecher der Anwohnerschaft, Friedrich-Carl Bourseaux. Alle zeigten sich bereit, an diesem Dialog teilzunehmen. „Ich wünsche mir ein konstruktives Gespräch, bei dem die betroffenen Parteien das Bauvorhaben in aller Offenheit miteinander erörtern“, so Ministerpräsident Paasch.