November 2013 – Gute Aussichten für Senioren in der DG

In der DG werden derzeit viele Bemühungen unternommen, um die Lebensbedingungen älterer Menschen zu verbessern.

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang die kürzlich gefeierte Eröffnung des Seniorendorfhauses in Schönberg. Das von der DG finanziell geförderte Pilotprojekt, das sich in Trägerschaft der Familienhilfe und des ÖSHZ St. Vith befindet, ermöglicht Senioren seit zwei Monaten in einer wohnortnahen Umgebung an einem oder zwei Tagen in der Woche mit Gleichgesinnten Aktivitäten und Geselligkeit zu erleben.

Diese neue Form der Tagesbetreuung trägt wesentlich dazu bei, Einsamkeit und soziale Isolation im Alter zu verringern bzw. zu vermeiden.In den vergangenen Jahren hat die DG zudem die stationären Einrichtungen bei der Schaffung und Modernisierung von Alten- und Pflegewohnheimplätzen finanziell unterstützt. Durch beachtliche Infrastruktur- und Ausstattungszuschüsse hat die DG gute Rahmenbedingungen für eine qualitätsvolle Pflege im stationären Bereich geschaffen.

Um Senioren möglichst lange den Verbleib in der vertrauten Wohnung zu ermöglichen, fördert die DG zusätzlich die Dienste der häuslichen Hilfe mit einer Gesamtsumme von knapp 2,7 Mio. Euro für das Jahr 2013. Die Stärkung der ambulanten Versorgung älterer Menschen ist ein Anliegen, dem sich die DG mit großer Kraftanstrengung widmet.Darüber hinaus versucht die DG, den Herausforderungen des demografischen Wandels, die sich unter anderem durch rückläufige Geburtenzahlen, einer steigenden Zahl älterer Menschen und einem rasanten Anstieg der hochaltrigen Personen kennzeichnen, mit einer Gesamtstrategie entgegenzuwirken.

Seit Oktober 2012 findet unter breiter Beteiligung der Bevölkerung und der Akteure aus dem Seniorenbereich die Erstellung eines Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes für die DG statt. Das Konzept, das alle Lebensphasen des Alters im Blick hat, spannt den Bogen von Handlungsfeldern wie Gesundheitsförderung, Mobilität und ehrenamtlichem Engagement bis hin zu Themen wie Wohnen zu Hause, Betreuung und Pflege oder Unterstützung pflegender Angehöriger. Dabei stehen sowohl die Potenziale und Ressourcen als auch der Hilfe- und Unterstützungsbedarf älterer Menschen im Vordergrund.

Die in einem umfassenden Dialog entwickelten Maßnahmenempfehlungen werden zu Beginn des kommenden Jahres vorgestellt. Um die vielfältigen Vorschläge des Konzepts in den nächsten Jahren zu realisieren, müssen die Verantwortlichen auf Gemeinschafts- und Gemeindeebene sowie die professionellen und ehrenamtlichen Akteure des Seniorenbereichs zielgerichtet zusammenarbeiten.

Mit dem Seniorenpolitischen Gesamtkonzept möchte die DG die zu erwartenden demografischen Veränderungen bewältigen und den Bürgern möglichst lange ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben und Wohnen im Alter ermöglichen.

Lydia Klinkenberg
ProDG-Fraktion im PDG