März 2013 – Burn-out, nein danke! Die Glücksformel…

Die Volkskrankheit des Jahrtausends heißt Burn-out. Im Zeitalter der Informationsgesellschaft, von Smartphones und Tablets, ist Abschalten schwierig. Stress ist laut Weltgesundheitsorganisation die größte Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts. Stress an sich ist nicht unbedingt schlecht; erst wenn Überforderung und eine fehlende Balance aufeinander treffen, wird es schwierig. Ein voller Terminkalender, keine Pausen, zwischendurch E-Mails checken und immer Höchstleistung bringen: Wem der Stress auf der Arbeit oder im Privatleben zu viel wird, der riskiert Überforderung. Stress ist eine Art Turbomotor, der uns in Extremsituationen leistungsfähiger machen soll. Schaltet man ihn jedoch zu lange ein, nimmt der Motor Schaden. Diagnose: Burn-out.

Laut einiger Glücksforscher entsteht Burn-out, weil wir unseren Wohlstand und unser Wohlergehen am Bruttosozialprodukt messen. Und wenn zu dessen Steigerung immer mehr Menschen immer härter arbeiten müssen, kommt es zum Systemfehler. Wer nicht selbst irgendwann ausgebrannt sein will, versucht gegenzusteuern. Ein bisschen Yoga, ein Zeitmanagement-Seminar und regelmäßige Auszeiten: Das soll helfen – hoffen die meisten. Tatsache ist, dass die Steigerung der Zufriedenheit der Mitarbeiter ein effizientes Mittel ist, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Im Schnitt ziehen Burn-out-Fälle 30 Krankheitstage und hohe Behandlungskosten nach sich. Allein volkswirtschaftlich gesehen gibt es also Handlungsbedarf.

Glück und Zufriedenheit als Gegenprinzip zu Burn-out!

Glück ist ein Thema, das die Menschen seit jeher beschäftigt. Schon Goethe, Darwin und Erasmus von Rotterdam hinterfragten das Glück. Kein Wunder. Denn nach der Maslowschen Bedürfnispyramide haben Menschen, neben einigen grundlegenden Wünschen wie Essen, Trinken und Schlafen, den obersten Wunsch, sich selbst zu verwirklichen. Glück hat viele Gesichter, doch es ist trainierbar, sagt Dr. Stefan Klein, der erfolgreichste Wissenschaftspublizist deutscher Sprache und Autor des Buches „Die Glücksformel“, das über ein Jahr lang auf allen deutschen Bestsellerlisten stand.

Am Dienstag, 12. März 2013 um 19:30 Uhr im im Triangel in St. Vith wird Dr. Stefan Klein uns mitnehmen auf eine Entdeckungsreise: auf die Suche nach der Wissenschaft des Glücklichseins, basierend auf den aktuellen Erkenntnissen der Neurobiologie.

Wir freuen uns auf ein interessantes Referat mit anschließender Diskussion mit dem international bekannten Glücksforscher.

Lydia Klinkenberg
ProDG-Fraktion