Dezember 2013 – ProDG und die Autonomie

Vor wenigen Monaten wurde in Anwesenheit des Königspaares in einem großen Festakt an die Einsetzung des ersten Kulturrates am 23. Oktober 1973 erinnert.

Zehn Jahre später traten im Zuge der zweiten großen Staatsreform die Gemeinschaften an die Stelle der Kulturgemeinschaften. Die Deutschsprachige Gemeinschaft konnte fortan eigene Dekrete verabschieden. Und vor genau 30 Jahren – am 30. Januar 1984 – wurde die erste gemeinschaftseigene Regierung vom Rat der Deutschsprachigen Gemeinschaft gewählt.

In den drei folgenden Staatsreformen erhielt die  Deutschsprachigen Gemeinschaft weitere Zuständigkeitsbereiche. Und auch die sechste Staatsreform, die die Übertragung von bisher föderalen Zuständigkeiten an die Gemeinschaften und Regionen beinhaltet, sieht weitreichende Befugniserweiterungen für die Deutschsprachige Gemeinschaft vor.

ProDG befürwortet diese Befugniserweiterungen, weil diese die einmalige Chance einer bürgernahen Politik im Dienste der DG-Bürger bieten. Dabei orientiert sich das politische Handeln von ProDG an folgenden Maßstäben:

  1. Wir setzen uns ein für ein modernes Belgien, in dem Flamen, Wallonen, Brüsseler und Deutschsprachige auf Augenhöhe und gleichberechtigt zusammenleben.
  2. Wir pflegen den Austausch und die Zusammenarbeit mit belgischen und europäischen Partnern.       
  3. Im direkten Gespräch mit allen Bürgern und gesellschaftlichen Gruppen erarbeiten wir passgenaue Lösungen für unsere Gemeinschaft.
  4. Prüfsteine unseres politischen Handelns sind Effizienz, Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit.

ProDG ist eine freie Bürgerliste, die allen politisch Interessierten offen steht. Wer mehr über ProDG und die bisher geleistete Arbeit erfahren will, ist herzlich zum Neujahrsempfang am Samstag, dem 1. Februar, um 19.30 im Triangel in St.Vith eingeladen.

 

Freddy Cremer
Stellv. Vorsitzender von ProDG