Armes Belgien - zur aktuellen politischen Krise in unserem Land
In seiner Sitzung vom 26. April 2010 hat sich der Vorstand von ProDG mit der aktuellen politischen Krise in unserem Land befasst.
ProDG hält die aktuelle Zuspitzung der Krise für brandgefährlich und wirft einigen Politikern in Brüssel ein skandalöses Verhalten vor. Die Politiker in Brüssel müssten dringend - wie die Kinder in der Schule - wieder lernen, Konflikte konstruktiv zu bewältigen, pragmatische Kompromisse zu suchen, verantwortungsbewusst zu handeln und, vor allem, parteipolitische Interessen hinten anzustellen. Wenn Politiker es nicht mehr schaffen, in wichtigen, staatspolitischen Angelegenheiten über ihren parteipolitischen Schatten zu springen, dann sind sie schlechte Vorbilder für unsere Jugend und fügen unserem Land und den Menschen, die hier leben, großen Schaden zu.
ProDG fordert alle Verantwortlichen auf föderaler Ebene auf, endlich wieder zur Vernunft zu kommen. Unser Land kann sich diese Krise inmitten einer Wirtschaftskrise und vor einer EU-Ratspräsidentschaft nicht leisten!
Der Vorstand von ProDG befasste sich zudem mit zwei weitreichenden Dekretentwürfen im Unterrichtswesen und mit der Zukunft der beiden Krankenhäuser in der DG.
