„Für ein Belgien zu Viert!“

ProDG stärkt Lambertz den Rücken

Der ProDG-Vorsitzende Clemens Scholzen hat in einem Interview die Forderung nach einem Belgien zu Viert mit einer gleichberechtigten DG als Gemeinschafts-Region bekräftigt. „ProDG“ unterstützt vorbehaltlos alle Aussagen, die Ministerpräsident Lambertz in einem Interview mit der Zeitung L’Echo gemacht hat.“ Lambertz habe im Namen der ganzen Regierung gesprochen und im Grund lediglich wiederholt, was alle anerkannten Fraktionen im PDG seit langem fordern. Es sei absehbar, dass es in Belgien zu einer Verschmelzung von Regionen und Gemeinschaften kommen werde. Das sei im Sinne einer effizienten Staatsstruktur auch wünschenswert, könne aber die Autonomie der DG existentiell bedrohen. In einem solchen Szenario müsse die DG als gleichberechtigte Gemeinschafts-Region anerkannt werden. „Wenn wir dann nicht bereit sein sollten, eine vollwertige Region zu werden, auf Augenhöhe mit allen anderen Regionen; würde unsere Autonomie komplett ausgehöhlt. Das dürfen wir nicht zulassen. Wir sind keine Wallonen und wollen nicht zu einer Unterbehörde der Wallonischen Region degradiert werden.  Wir sind deutschsprachige Belgier und wollen als solche anerkannt bleiben.“