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ProDG-Benefiz-Konzert: Clemens Scholzen

Gedächtnis

GE-Leserbrief von Clemens Scholzen – 30. September 2013 Sehr geehrter Herr Klos, Ihr Gedächtnis scheint Sie im Stich zu lassen! Wenn es eine politische Bewegung gibt, die sich seit ihrer Gründung für eine gleichberechtigte Deutschsprachige Gemeinschaft in einem föderalen Belgien einsetzt, dann ProDG. Seit ihrer Gründung hat ProDG darauf hingewiesen, dass durch die absehbare Zusammenlegung von Gemeinschaften und Regionen die deutschsprachigen Belgier wesentliche Elemente ihrer Autonomie zu verlieren drohen, wenn wir uns nicht unmissverständlich für die Übernahme von regionalen Befugnissen aussprechen. Die DG hat nur eine langfristige Überlebenschance in einem Belgien mit vier gleichberechtigten Gemeinschaftsregionen. Für diese Position setzen wir uns seit vielen Jahren ein – im Gegensatz zu anderen Parteien, die noch vor 2,5 Jahren den Rücktritt von meinem Vorgänger, dem damaligen ProDG-Vorsitzenden Oliver Paasch, forderten, da er genau diese Forderung öffentlich und unüberhörbar vertreten hat. Clemens Scholzen, Vorsitzender ProDG >> Quelle: GrenzEcho

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Alfons_Velz

„Teurer Staatsapparat“

GrenzEcho Leserbrief von Alfons Velz, 22. August 2013 Die Interviews mit den ostbelgischen Provinzialräten beweisen: Die Provinzen sind in Belgien überflüssiger als ein Tropf! Wir brauchen sie nicht, nirgendwo in Belgien und erst recht nicht in der DG! Sie kosten viel Geld und schaffen unnötige Bürokratie. Auch die Unterscheidung auf gliedstaatlicher Ebene zwischen „Regionen“ und „Gemeinschaften“ ist nicht mehr zeitgemäß. Stattdessen brauchen wir einen effizienten, kostensparenden, föderalistischen, unbürokratischen Staatsaufbau mit 4 „Gemeinschaftsregionen“ ( Flandern, Wallonie, Brüssel und DG) und ohne Provinzen! >> Quelle: GrenzEcho

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Alfons_Velz

Die Solidarität des Bauern mit seiner Milchkuh

GrenzEcho 31.07.2013, Leserbrief von Alfons Velz Der Immobiliensteuerbescheid, der jüngst eingetroffen ist oder demnächst eintreffen wird, macht klar: ein Wohnungs- oder Hauseigentümer der DG gibt in Zukunft jedes Jahr zwischen 50 und 100 Euro mehr Immobiliensteuer an die Provinz Lüttich ab, weil diese ihren Anteil, die sogenannten „Zuschlaghundertstel“, von 1500 auf 1750 erhöht hat (von 18,75% auf 21,87%). Eine solche Erhöhung könnte ich als Bürger noch akzeptieren, wenn dadurch in Zeiten schwächelnder Wirtschaft wichtige Dienstleistungen in den Bereichen Beschäftigung, Bildung und Soziales für ALLE Bürger der Provinz aufrecht erhalten oder ausgebaut würden. Dann wäre diese Steuererhöhung ein Akt der Solidarität aller Immobilienbesitzer in Krisenzeiten. Aus Sicht der DG-Bürger ist diese Erhöhung der Provinzsteuer allerdings kein Beweis der Solidarität, sondern wieder mal ein Skandal. Denn die Provinz Lüttich streicht durch die Erhöhung der Steuer auf Immobilien ab jetzt jährlich allein aus der DG rund drei Millionen Euro mehr ein als bisher (rund 16 Millionen Euro jährlich statt bisher rund 13 Millionen). Von der Provinz fließen aber dafür nicht mehr Gelder in die DG zurück als bisher (rund 800.000 Euro jährlich). Schlussfolgerung: in Zukunft werden nur noch FÜNF Prozent von den einkassierten Steuern auf Immobilien in der DG wieder in der DG investiert. Vor Jahren waren es „immerhin“ noch fast zehn Prozent. Das hat mit Solidarität nicht mehr viel zu tun, Solidarität darf keine Einbahnstraße sein. Diese (und andere) Ungerechtigkeiten werden erst dann ein Ende haben, wenn die DG ein gleichberechtigter, provinzfreier, vierter Gliedstaat mit entsprechenden Finanzmitteln in einem SOLIDARISCHEN Belgien ist. Alfons Velz Vorsitzender der ProDG-Fraktion im PDG Quelle: GrenzEcho

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Belgian flag

Matin Première : Emission spéciale en direct d’Eupen

Hier gehts zu den Interviews u.a. mit Oliver Paasch über das Interesse und Engagement des Königspaars und seiner Familie für die Deutschsprachige Gemeinschaft >> Spéciale Matin Première Eupen 07h45 18/07/13 Kleiner Auszug:   BH : – Je vous propose d’écouter un autre avis, c’est celui d’Oliver Paasch, le ministre de l’enseignement ici. C’est la figure de proue de ProDG. On ne va pas dire que c’est un parti régionaliste mais en tout cas, c’est un parti typique de la communauté germanophone et ça ne l’empêche pas d’être royaliste. On l’écoute évoquer la relation entre la communauté germanophone et la famille royale, on l’écoute. OP: J’ai l’impression depuis que je fais de la politique que la famille royale est très attachée en tous les cas à la communauté germanophone. On peut le voir aussi en-dehors du roi Albert II quand on regarde l’engagement du prince Philippe, futur roi mais aussi de toute la famille, la princesse Astrid ou le prince Laurent qui ont souvent été en communauté germanophone, qui se sont intéressés aux thèmes importants pour la communauté germanophone et en tant que ministre de l’enseignement, on ne peut être que reconnaissant de l’engagement de la famille royale aussi pour les thèmes qui me concernent dans mes attributions. Par exemple, la fondation roi Baudouin ou le fonds du prince Philippe apporte une valeur ajoutée réelle pour la politique d’enseignement. Si vous me le permettez, je voudrais bien rajouter quelque chose qui me semble très important. Nous ne profitons pas assez de la richesse culturelle de la Belgique. Nous vivons dans un pays avec plusieurs communautés culturelles. Ça nous offre des chances inouïes, des chances de coopération entre les différentes communautés et c’est notamment vrai dans l’enseignement où nous aurions en tous les cas la possibilité d’échanger des Native speakers pour les cours de langues, d’organiser des partenariats entre écoles intercommunautaires, d’organiser aussi des projets d’immersion. Et ce que je critique depuis longtemps c’est que souvent, surtout dans certains partis, j’ai l’impression qu’on considère que cette diversité est un obstacle. Pour moi ce n’est pas un obstacle, c’est une opportunité, il faut l’utiliser, il faut en profiter et pour cela, il faut une volonté politique dans les trois communautés de notre pays. Mais je peux vous dire que la communauté germanophone ferait tout pour améliorer encore cette situation.

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Bisher Erreichtes

Daran haben wir mitgewirkt:

  • an mehreren einstimmigen Parlamentsresolutionen zum weiteren Ausbau unserer Autonomie und zu einem Belgien der vier Regionen
  • am Aufbau und der ständigen Verbesserung von ca. 600 Dienstleistungen, die der Bevölkerung von der DG zur Verfügung gestellt werden
  • an der Erstellung und teilweisen Umsetzung eines Regionalen Entwicklungskonzeptes für die künftige Gestaltung unserer Gemeinschaft

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