GoogleMap

Aktuelles

 

EU-Abkommen mit Afrika

Elmina is the name of a Portugese colony built in 1482 in coastal Ghana. (piqs.de ID: 503e058c98d820b9e0c776482f61f71a)

In Anlehnung an das Abkommen zur Flüchtlingskrise zwischen der Europäischen Union und der Türkei, plant die Europäische Kommission ein weiteres Abkommen mit verschiedenen afrikanischen Staaten. Erklärtes Ziel der Kommission ist die Verringerung der Einreisen von Flüchtlingen.

Die Idee besteht darin, die betroffenen afrikanischen Länder zu verpflichten, Migranten unverzüglich und umstandslos wieder aufzunehmen. Im Gegenzug verspricht die EU nach Vorbild des Türkei-Deals finanzielle Unterstützung, nicht nur zugunsten der Migranten, sondern auch für den Ausbau der Infrastrukturen vor Ort. Mangelnde Kooperationsbereitschaft soll allerdings laut dem Vorschlag der EU-Kommission hart bestraft werden, z.B. durch Handelseinschränkungen oder sogar Embargos.

Ein erster Entwurf betrifft Jordanien und den Libanon. Des weiteren sollen Niger, Nigeria, Senegal, Mali und Äthiopien folgen, sowie der Sudan und Eritrea, also mitunter ‘failed states’ und totalitäre Regime, was dem europäischen Prinzip der Demokratie- und Menschenrechtsförderung diamentral entgegensteht.

J.DG kritisiert diese Vorangehensweise aufs Schärfste.

Eine Garantie für die Verbesserung der Lebensqualität vor Ort ist durch den Migrationspakt nicht gegeben, die Situation der Migranten verschlechtert sich nach der Flucht mitunter sogar. Wir wissen mittlerweile welche Gefahren eine solche Vorgehensweise birgt: Perspektivlosigkeit führt nicht selten zu Kriminalisierung oder im schlimmsten Fall sogar Radikalisierung.

Anstatt die Ursachen der Flucht zu bekämpfen, schafft die EU eine neue Art des Grenzschutzes und verstärkt die Festung Europa.

Eine engere Zusammenarbeit mit den afrikanischen Staaten im Rahmen globaler Herausforderungen wie Umweltschutz und Armutsbekämfung sind wünschenswert, aber nicht um jeden Preis! Die Bedingungen vor Ort müssen schnellstmöglich verbessert werden. Nur so können die Fluchtursachen im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe effizient bekämpft werden. Wir fordern konkrete Lösungsvorschläge und keinen Verteidigungsring um Europa.

 

Für J.DG

Nicolas Pommée

Stefan Pitz

Liesa Scholzen

 

 

 

Foto: Retlaw Snellac, ghana elmina, Quelle: pics.de

ProDG auf Facebook

ProDG
ProDG27/06/2017 @ 7:49
7    Zeige auf Facebook
ProDG
ProDG26/06/2017 @ 9:44
Die Deutschsprachige Gemeinschaft übernimmt 60 % der Kosten (600.000 EUR) für die neue Halle in Heppenbach. Eine gute Entscheidung! 😊👍🏻
5    Zeige auf Facebook
ProDG
ProDG23/06/2017 @ 17:50
Eine sinnvolle Initiative! 👍🏻
5    Zeige auf Facebook
ProDG
ProDG23/06/2017 @ 12:01
Auf Einladung von König Philippe nimmt Minister Harald Mollers zur Zeit gemeinsam mit einer hochrangigen Delegation an einer zweitägigen Arbeitsreise in der Schweiz teil. Im Mittelpunkt des Interesses steht die duale Ausbildung, die ähnlich wie in Ostbelgien eine wertvolle Basis für eine erfolgreiche Berufskarriere ist und maßgeblich für die geringe Jugendarbeitslosigkeit verantwortlich ist. Mit dem Ziel, Inspirationen zur Weiterentwicklung des hiesigen dualen Systems zu finden, nimmt er an diesem wertvollen Erfahrungsaustausch teil. Im Rahmen der Arbeitsreise traf er gestern mit der Schweizer Bundespräsidentin Doris Leuthard zusammen. Außerdem stehen Treffen mit zahlreichen politischen Entscheidungsträgern aus der Schweiz, sowie mit Verantwortlichen von Ausbildungsunternehmen, Ausbildungszentren und Berufsschulen auf dem Programm.
1 2    Zeige auf Facebook
ProDG
ProDG22/06/2017 @ 16:10
6    Zeige auf Facebook

ProDG Youtube Kanal

MENU