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Aktuelles

 

Stärkung der Demokratie durch Bildung

Conference ministerielle education 2016 - ©FW-B - Jean Poucet

Auf Einladung Belgiens traf in Brüssel am 11. und 12. April die „Ständige Konferenz der Bildungsminister des Europarates“ zu ihrer 25. Sitzung zusammen. An der Tagung im Egmontpalast nahmen Bildungsminister und hochrangige Amtsträger aus 50 europäischen Staaten teil.

Angesichts der umfangreichen gegenwärtigen Herausforderungen, die der Terrorismus, die verschärfte Migrationssituation und die zunehmende Intoleranz in Europa mit sich bringen, war das Hauptthema der Konferenz die Vermittlung und Stärkung von Demokratie und von demokratischen Werten durch Bildung.

Unter dem gemeinsamen Vorsitz von Bildungsminister Harald Mollers, seiner Amtskollegin Hilde Crevits und Jugendschutzminister Rachid Madrane wurde zunächst ein neues didaktisches Instrument erörtert, das vom Europarat unter Mitwirkung von 1000 Lehrern und Sachverständigen des gesamten europäischen Kontinents entwickelt wurde. Die Ministerkonferenz befürwortete das Instrument und stimmte einer Testphase zu.

Das Instrument soll Schulen und Lehrern als Werkzeug dienen. Es nennt insgesamt 20 Kernkompetenzen, die notwendig sind, um eine aktive Rolle in einer demokratischen Gesellschaft einzunehmen und erläutert, wie diese Kompetenzen definiert und gemessen werden können. Ziel ist die Einführung eines europäischen Referenzrahmens zur Gestaltung von Unterrichtsprogrammen an Bildungseinrichtungen einschließlich Integrationsprogrammen für Neuankommende.

Bei der Konferenz wurden außerdem Wege geprüft, wie die demokratische Bürgerkunde generell verstärkt werden kann, um gewaltbereitem Extremismus vorzubeugen und den Kampf gegen Radikalisierung zu unterstützen. Die europäischen Bildungsminister gingen darüber hinaus auch der Frage nach, welche Rolle der Europarat bei der weltweiten Förderung von demokratischem Verständnis einnehmen sollte.

Foto: Conference ministerielle education 2016 – ©FW-B – Jean Poucet

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ProDG16/10/2017 @ 22:58
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ProDG16/10/2017 @ 19:48
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ProDG16/10/2017 @ 18:59
Der Staat sollte sich davor hüten, den Eltern ein Erziehungsmodell aufzuzwingen. Seine Aufgabe besteht vielmehr darin, alle Eltern bestmöglich zu unterstützen, egal für welches Modell sie sich entscheiden. Die DG kann aber natürlich nur im Rahmen ihrer Befugnisse handeln. Und das tut sie. In den nächsten 3 Jahren werden 109 zusätzliche Kinderbetreuungsplätze geschaffen, um den absehbaren Bedarf in diesem Bereich abzudecken. Jedes Kind mit einem Betreuungsbedarf muss einen Betreuungsplatz erhalten! Ohne Wartelisten! Mit angepassten Öffnungszeiten. Und zu sozialverträglichen Tarifen. Vivant hat die Behauptung in den Raum gestellt, dass in Kinderkrippen und bei Tagesmüttern „die Psyche der Kinder missachtet“ werde. Damit sind wir nicht einverstanden. Viele Familien sind auf eine gut organisierte Kinderbetreuung angewiesen. Sie haben schlicht keine andere Wahl. Es ist nicht in Ordnung, ihnen deshalb ein schlechtes Gewissen einzureden. Es gehört zu unserer Verantwortung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.

Lesen Sie auch Lydia Klinkenbergs Stellungname zum aktuellen Thema Kinderbetreuung in ihrem Leserbrief unter folgendem Link: http://prodg.be/wp-content/uploads/2017/10/Leserbrief_Lydia.pdf
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ProDG
ProDG16/10/2017 @ 12:22
Wir wünschen allen Vorgesetzten einen schönen Tag der Chefs! Und möchten uns an dieser Stelle auch bei unserem Chef und Fraktionsvorsitzenden, Alfons Velz, für die tolle Zusammenarbeit bedanken! Auch allen Angestellten wünschen wir natürlich einen tollen Arbeitstag.
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ProDG
ProDG12/10/2017 @ 18:49
Die Deutschsprachige Gemeinschaft hat 80 % der Kosten für die Sanierung der #Schule in #Reuland übernommen. Gut angelegtes Geld! 👍🏻
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