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Volksanleihen

Alfons_Velz

GrenzEcho 29. Juli 2013

Leserbrief von Alfons Velz

Die Föderalregierung hat beschlossen, sogenannte „Volksanleihen“ auf den Weg zu bringen. Auf den ersten Blick eine gute Sache, … könnte man meinen. Allerdings zeigt diese Idee einmal mehr, wie krank unser Geldsystem ist.

Der Staat (also der Steuerzahler) verpflichtet sich, die Rückzahlung von Anleihen zu garantieren, die ein Bürger einer Bank gewährt. Im Gegenzug verpflichtet sich die Bank, die belgische Realwirtschaft zu unterstützen, indem sie bezahlbare Kredite beispielsweise an kleine Unternehmen, Schulen oder Krankenhäuser im Land vergibt. Hört sich gut an… Die Realwirtschaft durch bezahlbare Kredit zu unterstützen, ist aber die Kernaufgabe schlechthin und im Grunde die einzige Daseinsberechtigung einer Bank. Dass es einer staatlichen Bürgschaft bedarf, um die Banken zu verpflichten, ihrem Auftrag nachzukommen, ist ein Skandal!

Genauso schlimm ist, dass die Banken (und nicht der Staat) darüber entscheiden, in welche kommerziellen und gemeinnützigen Projekt diese vom Steuerzahler verbürgten Anleihen der Sparer investiert werden.

Unsere Europa- und Weltpolitiker müssen endlich die richtigen Lehren aus der weltweiten Finanzkrise ziehen und dieses System grundlegend verändern!

Alfons Velz, Mürringen
Vorsitzender der ProDG-Fraktion

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ProDG22/04/2017 @ 12:00
Der Einsatz für unsere Demokratie ist heute notwendiger denn je! Glückwunsch an die Organisatoren und den Schirmherrn Oliver Paasch!
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ProDG21/04/2017 @ 17:10
Auf dem Weg zum ausgeglichenen Haushalt
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ProDG21/04/2017 @ 12:35
Ein interessanter Kongress mit vielen Ideen für die Gestaltung unserer Zukunft in Ostbelgien 👍🏻👍🏻

http://brf.be/regional/1080108/
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ProDG18/04/2017 @ 17:26
„Ich war ein Salafist“, so lautet der Titel des Buches von Dominic Musa Schmitz, der heute den Schülerinnen und Schülern des Robert-Schuman-Instituts (RSI) über sein Leben als Insider und Aussteiger der deutschen Salafisten-Szene berichtete. Das RSI hatte den jungen Autor im Rahmen des schulinternen Programms zum Jahr des interkulturellen und interreligiösen Dialogs zu einem Austausch mit Schülern eingeladen. In Anwesenheit von Bildungsminister Harald Mollers erzählte Schmitz den Schülern von seinen Erfahrungen und las aus seinem Buch vor. Es war für alle ein sehr interessanter Nachmittag, bei dem die Jugendlichen lernten, zwischen Islam und Islamismus zu differenzieren und die Gelegenheit erhielten, ihre Bedenken zu äußern und ihre vielseitigen Fragen zu stellen.
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ProDG17/04/2017 @ 15:20
Ein wichtiges Thema, das uns sehr am Herzen liegt.
#LRS #Legasthenie
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